5 schnelle Tipps für besseren Verkaufserfolg

5 schnelle Tipps für besseren Verkaufserfolg

Starte beim Beziehungsaufbau

 

Wir kaufen am Liebsten bei Menschen, die wir sympathisch finden und mit denen wir uns, zumindest teilweise, identifizieren können. Mit der Sympathie steigt auch gleichzeitig das Vertrauen, das wir dem Gegenüber entgegenbringen und Vertrauen ist ein notwendiger Aspekt, der gegeben sein muss, damit wir guten Gewissens eine Kaufentscheidung treffen.

Der einfachste Weg diese Beziehung zu Beginn aufzubauen, ist Gemeinsamkeiten herauszuarbeiten. Das können die Kinder sein, über die man spricht, gemeinsame Hobbies, zu denen sich ausgetauscht wird oder das auffällige Auto, mit dem der Kunde vorfährt und zu dem man ein bis zwei Fragen stellt, um die Begeisterung des Kunden dazu kennenzulernen.

scott graham OQMZwNd3ThU unsplash
Lesezeit: 3 Minuten – Foto: Unsplash

Untermauere Deine Glaubwürdigkeit

 

Jedem von uns werden täglich dutzende Produkte und Dienstleistungen angeboten. Alle versprechen das Gleiche, doch nur die Wenigsten können diese Versprechungen auch tatsächlich halten. Wie finden wir denn heraus, wem wir letztendlich glauben können? Wir hören auf die Stimmen von Gleichgesinnten. Wir lesen uns Rezensionen durch, holen uns Referenzen ein und neigen zum „meistgekauften“ Produkt. Einem Kunden gibst Du demnach am meisten Sicherheit bei Dir zu kaufen, indem Du ihm aktiv Referenzen anbietest, sodass er sich selbst Erfahrungsberichte von Menschen einholen kann, die bereits zufrieden mit Dir zusammengearbeitet haben.

Behandle jeden Menschen so, wie er behandelt werden will

 

Jeder von uns hat eine eigene Kombination der vier verschiedenen Kommunikationsstile. Am besten finden wir einen Draht zu Personen, die in unserem Kommunikationsstil mit uns sprechen und interagieren. Diese Stile schnell zu erkennen und sich darauf einzustellen, erfordert Übung und Geduld. Mehr zu den Kommunikationstypen erfährt Du hier.

Mach den Nutzen messbar

 

Wir sind Egoisten. Zumindest häufig, wenn es um Kaufentscheidungen geht. Vor jedem Kauf fragen wir uns: „Was habe ich davon, das zu kaufen?“

Wenn für uns der Mehrwert höher erscheint, als die Kosten, die beim Kauf anfallen, gehen wir von einer guten Entscheidung aus und kaufen es. Genau deswegen ist es so wichtig den Mehrwert mit dem Kunden herauszuarbeiten und den Nutzen messbar zu machen. Gerade im B2B Bereich geht es häufig um mehr Umsatz, mehr Gewinn, weniger Kosten. Dort fällt es besonders leicht mit dem Kunden die Zahlen zu erarbeiten, die es braucht damit er erkennt, dass er mehr bekommt als er investieren muss. Wichtig ist nur, die richtigen Fragen bis dahin zu stellen.

Emotionen sind das A & O!

 

Wir reden uns alle gerne ein, dass wir Entscheidungen grundsätzlich rational treffen. An dieser Stelle werde ich viele Leserinnen und Leser enttäuschen müssen. Wir alle treffen Entscheidungen emotional. Die einen sind nur schneller damit, eine rationale Begründung zu finden als die anderen.

Deswegen ist es auch so wichtig mit Deinem Kunden in die Emotion zu gehen. Was ändert sich in seinem Leben, wenn er die Kaufentscheidung trifft? Was wird besser? Welcher Wunsch geht in Erfüllung? Wie fühlt er sich dann und was macht er mit dem gewonnenen Mehrwert? Erarbeite das ausgiebig mit Deinem Kunden und gehe mit ihm gemeinsame gedanklich durch die bessere Zukunft. Er wird danach nicht mehr zurück in eine schlechtere Gegenwart wollen und sich für die bessere Zukunft entscheiden.

Richtig Netzwerken – Die Magie liegt zwischen den Events

Richtig Netzwerken – Die Magie liegt zwischen den Events

Netzwerken ist mehr als ein Mal die Woche auf ein Event zu gehen. Netzwerken ist auch mehr, als täglich zwei Nachrichten auf Xing und LinkedIn zu versenden, bevor man die Person dann monatelang wieder nicht kontaktiert.

Die wahre Magie des Netzwerkens liegt außerhalb der klassischen Events und Meetings, zu denen man sich in der Absicht aufmacht, neue Kontakte zu knüpfen.

product school nOvIa x tfo unsplash
Foto Tanja Brückner – Lesezeit: 5 Minuten

Netzwerken: wie es früher lief

 

Früher gingen viele Netzwerkerinnen und Netzwerker davon aus, dass es damit getan sei, sich regelmäßig auf Networking Events, Kongressen und Foren zu treffen, damit sie sowohl beruflich als auch persönlich davon profitierten. Man hat Visitenkarten ausgetauscht und wenn man dann Monate später eine ganz konkrete Frage oder ein Anliegen hatte, hat man die entsprechende Person wieder kontaktiert. Wenn sich die Person dann überhaupt noch an einen erinnert hat, war es dennoch schwierig wieder eine wirkliche Verbindung zueinander zu finden geschweige denn voneinander zu profitieren. Dabei wurde doch eigentlich alles Notwendige für das Netzwerk getan, oder?

Network bedeutet vor allem Work!

 

Es ist eben nicht so einfach. Klar sind Events, auf denen ich neue spannende Kontakte kennenlerne, immer aufregend. Sie sind, was das wirkliche Netzwerken angeht, jedoch nur die Spitze des Eisbergs. Die Magie entsteht tatsächlich zwischen den Events. Angenommen ich habe einen aufregenden Gesprächspartner kennengelernt und wir haben auf einer Veranstaltung die Visitenkarten ausgetauscht. So wie er, werde auch ich nach der Veranstaltung wieder im Alltagsgeschäft verpassen den Kontakt zu ihm zu suchen, bis er nach Monaten nur noch eine identitätslose Visitenkarte auf meinem Stapel ist. Das klingt hart, ist allerdings die Realität auf den Schreibtischen vieler Unternehmerinnen und Unternehmer. Nachhaltiges und effektives Netzwerken mag geplant und strukturiert werden.

Es beginnt bei der Vorbereitung

 

Wer geordnet auf ein Netzwerkevent geht, kann danach auch geordnet nachfassen und die Kontakte vertiefen. Es beginnt bei der Planung, wen ich konkret auf einer Veranstaltung kennenlernen möchte. Aus Lust und Laune und ohne ein Ziel „drauf los“ zu Netzwerken ist verschwendete Zeit und Energie. Wenn ich weiß, dass ich präzise einen Kontakt aus einer bestimmten Branche oder mit bestimmten Fähigkeiten kennenlernen will, ist danach meine Motivation auch höher den Kontakt zu vertiefen.

Und sollte ich abseits davon jemand Spannendes kennenlernen, der zwar nicht in das gesuchte Bild passt, mit dem ich aber persönlich sehr gut auskomme, sollte die Motivation generell hoch sein zu dieser Person den Kontakt zu halten. Im gleichen Zuge, in dem ich mir Gedanken darüber mache, wen ich kennenlernen möchte, kann ich mir direkt einen Tag nach der Veranstaltung planen, an dem ich die neuen Kontakte nachfasse.

Das muss kein ausführlicher Text und kein langes Gespräch werden. Das kann eine kurze Nachricht sein, dass man sich freut, den anderen kennengelernt zu haben und eine höfliche Nachfrage, ob der- oder diejenige gut Heim gekommen ist.

Das muss nicht immer via WhatsApp, E-Mail und Co. sein. Es darf ebenso eine handgeschriebene Postkarte mit einem passenden Motiv sein.

Es geht in erster Linie um Beziehungen

 

Seien wir ehrlich: es geht bei weitem nicht um die Größe des Netzwerks. Wenn es danach ginge, müssten wir alle mit unseren tausenden Kontakten auf Xing, LinkedIn, Instagram & Co. in Erfolg und Kooperationen schwimmen. Doch wie viele von diesen Kontakten kennen wir tiefgreifend? Von wem können wir im Schlaf erzählen, was seine oder ihre Tätigkeit ist, warum die Person diese Tätigkeit ausübt und was ihre Ziele damit sind?

Vermutlich lässt sich dieser Kreis an nicht einmal zwei Händen abzählen. Und genau deswegen ist es so wichtig neue Kontakt auch wirklich zu vertiefen. Lieber sechs immer tiefergehende Gespräche mit zwei Personen führen statt zwölf Gespräche mit zwölf unterschiedlichen Personen.

Die zwei Kontakte werden sich als wesentlich konstruktiver herausstellen, als sich im ersten Moment vermuten lässt. Doch auch im Netzwerk steht Qualität vor Quantität.

Das (Networking-)Leben wird leichter

 

Diese Herangehensweise hat noch einen sehr angenehmen Nebeneffekt. So muss ich mich auf Netzwerkevents nicht mehr darauf versteifen, möglichst viele Kontakte zu sammeln, sondern kann zufrieden die Veranstaltung genießen, wenn ich meine 3-5 gesuchten Kontakte gemacht hab. Was sich danach ergibt, ist nice-to-have und als Bonus anzusehen.

Zusätzlich erleichtert es mir das Nachfassen und Vertiefen der Gespräche, weil ich nicht von einer Vielzahl der Kontakte erschlagen werde. Bei 20 Visitenkarten, weiß ich vielleicht gar nicht, wo ich anfangen soll. Bei 3-5 neuen Kontakten kann ich präzise Folgetermine ausmachen, bei denen man den Kontakt vertieft und niemand bleibt dabei auf der Strecke.

Schlussendlich empfiehlt sich: lieber weniger Kontakte knüpfen, diese dafür nach dem Kennenlernen intensiv pflegen und vertiefen. Dann kann die Vernetzung auch Früchte tragen.

5 Business und Wirtschaft Trends in Deutschland 2022

5 Business und Wirtschaft Trends in Deutschland 2022

2022 steht vor der Tür und wir blicken zurück auf ein turbulentes und ereignisreiches Jahr 2021. Mit dem Jahreswechsel kommen auch gleichzeitig die Fragen an die Zukunft auf. Was erwartet uns in 2022? In welche Richtung wird sich die Wirtschaft unter dem Einfluss aktueller Herausforderungen bewegen und welche Trends zeichnen sich für Business, Unternehmertum und Kundengewinnung ab? Auf diese Fragen wollen wir nun einmal gemeinsam blicken.

Hier sind 5 Business und Wirtschaft Trends für das kommende Jahr.

Business und Wirtschaft Trends

Fotonachweis: Heidi Fin, Unsplash.com

Nachhaltigkeit in der Wirtschaft

 

Nachhaltigkeit ist das Thema unserer Zeit. Der Klimawandel ist mittlerweile auch in den Köpfen von führenden Persönlichkeiten in der Wirtschaft angekommen, was bereits viele Unternehmerinnen und Unternehmer dazu bewegt hat, ihren Kurs auf nachhaltigeres Handeln auszurichten. Was bedeutet das konkret für Dein Unternehmen?

Zu allererst bedeutet das erstmal, sich diesen Themen bewusst zu sein. Nach wie vor arbeiten viele Unternehmen so wie vor zwanzig Jahren, häufen Berge an Papier und Akten an und versenden Werbemittel aus Plastik, die mindestens zur Hälfte der Fälle in den Mülleimern ihrer Interessenten landen.

Genau in diesen Bereichen heißt es als Erstes Umdenken. Denn dort ist es mit den Mitteln, die uns heute zur Verfügung stehen auch nicht mehr so schwer binnen kurzer Zeit schon große Veränderungen anzustoßen. Nehmen wir einmal die Buchhaltung. Die Buchhaltung zu digitalisieren trägt nicht nur zur ökologischen Nachhaltigkeit deines Unternehmens bei, es erleichtert dir und deinen Mitarbeitern auch die Arbeit und macht dein Unternehmen insgesamt effizienter.

Wenn Du noch nicht weißt, wo Du anfangen sollst, kann ich dir von Herzen empfehlen, einmal bei Steffi Krüger vorbeizuschauen. Wenn jemand weiß, wie du effektiv und unkompliziert deine Buchhaltung digitalisierst, dann sie.

Beim Thema Werbeartikel wurde es in den letzten Jahren auch immer einfacher, den ökologischen Fußabdruck deines Unternehmens etwas besser aussehen zu lassen. Mittlerweile gibt es für viele Artikel, von der Visitenkarte bis hin zum Kugelschreiber, viele nachhaltig produzierte Artikel aus recycletem Material oder aus Rohstoffen, die länger halten und somit nicht nach einer Woche im Mülleimer landen. Deine Visitenkarte durch einen scannbaren QR-Code auf dem Handy zu ersetzen, ist doch vermutlich noch die ressourcenschonenste Variante.

 

Menschlichkeit & Digitalisierung

 

Unser Alltag und unsere gesamte Welt wird immer digitaler. Viele Prozesse, für die früher noch ein Gang vor die Haustür nötig war, funktionieren heute bequem von Zuhause aus. Man kann von diesem Wandel halten, was man will. Fakt ist, die meisten Menschen haben sich daran gewöhnt und erwarten bei den meisten Dingen, dass sie sie von Zuhause aus kaufen oder in Anspruch nehmen können. Wenn Du also stationär Produkte verkaufst oder Dienstleistungen anbietest, die keine physische Interaktion mit deinen Kunden voraussetzt, solltest Du ernsthaft in Erwägung ziehen zumindest ergänzend zu deinem Offline-Angebot ein Online-Angebot einzuführen.

Natürlich mögen es viele lieber, offline Seminare oder Beratungen durchzuführen. Doch wenn du es deinen Kunden erleichtern kannst, deine Dienstleistung durch eine digitale Möglichkeit überhaupt erst in Anspruch zu nehmen, dann solltest Du das tun.

Nun zum Punkt Menschlichkeit. Sicher denkst du dir, wie das zusammenpasst, wenn du doch alles digitalisieren sollst. Digitalisieren bedeutet an dieser Stelle nicht, alles soll machinell und kalt sein. Im Gegenteil. Die Kunst ist gerade jetzt deine menschliche Empathie auch online wirken lassen zu können. Denn je mehr Prozesse automatisiert und von einem Programm übernommen werden, desto mehr sehnen wir uns momentan nach zwischenmenschlicher Interaktion. Besonders die Umstände der letzten zwei Jahre haben diese Sehnsucht noch verstärkt und je automatisierter unsere Welt in den kommenden Jahren werden wird (und das wird sie!), desto mehr wirst Du herausstechen, wenn Du es schaffst die menschliche Note in deinem Unternehmen zu stärken.

Im B2B Geschäft wird dies noch wichtiger sein als bei B2C. Wir erleben gerade eine Zeit, in der es nach wie vor viele Neugründungen gibt und das Geschäft unter Menschen so stark wird wie schon lange nicht mehr. Die Devise lautet authentisch und menschlich aufzutreten, statt kalkuliert und einstudiert.

Hybride Events

 

Wir haben sie bereits kurz angeschnitten: Events. Wenn es in den letzten zwei Jahren von etwas zu wenig gab, dann waren es richtig gute Events, auf die man sich freuen konnte. Das meiste fand, wenn überhaupt, via Zoom oder ähnlichem statt und nur die wenigsten dieser Veranstaltungen waren wirklich gut aufgezogen.

Wie bereits angesprochen, genießen viele Menschen das Angebot, Veranstaltungen von Zuhause aus zu erleben und sich Reisekosten und Zeit sparen zu können. Gleichzeitig gibt es auch die Menschen, die nichts lieber wollen als wieder live unter Menschen zu sein und die Energie in einem Raum zu spüren. Die Frage ist nur, für was wir uns jetzt als Veranstalter entscheiden sollen.

Die Antwort ist simpel: beides! Natürlich kommt es immer darauf an, was für eine Art Event wir veranstalten. Dennoch liegt die Zukunft darin, eine Palette an Möglichkeiten anzubieten. Neben puren Online- und puren Offline-Events geht der Trend ebenfalls zu hybriden Veranstaltungen. Also der Möglichkeit auch online an einem Offline-Seminar teilzunehmen. Die Technik für solche Veransltatungen gibt es mittlerweile zu Genüge wie beispielsweise von WeFrame, die Wenigsten nutzen sie allerdings bereits. Dabei kann gerade die Mischung wieder eine ganz neue Dynamik in deine Veranstaltungen bringen.

 

Sinnhaftigkeit im Business

 

Die Arbeitswelt ist seit den letzten Jahren mehr denn je im Wandel. Zum Einen liegt das natürlich an unserem Fortschritt und den sich veränderten Lebensumständen, zum Anderen bringen die nachrückenden Generationen andere Erwartungshaltungen in die Arbeits- und Berufswelt mit.

Einen Beruf auszuüben nur, weil er gut bezahlt ist, liegt bei vielen jungen Menschen im Alter von 18 bis 39 heute nicht mehr in Mode. Stattdessen geht es darum, nachhaltig etwas bewegen zu können und sich in der Tätigkeit selbst verwirklichen zu dürfen.

Was bedeutet das für uns als Unternehmen?

Das bedeutet, dass wir die Art, wie wir potenzielle Fachkräfte ansprechen und wie wir als Unternehmen nach außen und innen(!) auftreten verändern müssen. Dass wir seit 50 Jahren Marktführer in der Branche XY sind, beeindruckt heute nur noch die Wenigsten. Dass wir mit unserer Arbeit jedoch Menschen dazu verhelfen, besser, glücklicher, gesünder zu leben und damit einen nachhaltigen Beitrag zu einer guten Gesellschaft beitragen hat dabei schon wesentlich mehr Überzeugungspotenzial.

Wichtig dabei ist ebenfalls das Kommunizieren einer gemeinsamen Unternehmensvision. Häufig arbeiten viele Angestellte schon Jahre für ein Unternehmen, kennen doch meist gar nicht die Geschichte geschweige denn die Pläne für die Zukunft des Unternehmens.

Wir als Unternehmensinhaber stehen dabei in der Pflicht, jeden unserer Wegbegleiter dort abzuholen, wo er oder sie steht und mit auf die unternehmerische Reise zu nehmen.

In einer so transparenten Welt, wie wir sie heute erleben, können es sich Unternehmen nicht mehr erlauben ausschließlich profit- und eigenorientiert zu handeln. Das Image ist heute wichtiger denn je.

Home Office in Deutschland

Fotonachweis: Standsome Worklifestyle, Unsplash.com

Fachkräfte

Nach wie vor haben Unternehmen starken Mangel an Fachkräften. Das ist auch in den letzten Jahren nicht besser geworden. Was jedoch besser geworden ist, sind die Bedingungen Fachkräfte aus verschiedenen Teilen eines Landes zu beschäftigen. Über den Zeitraum der Pandemie sind die meisten Arbeitnehmer ins Home Office gewechselt. Etwas, vor dem viele Führungskräfte jahrelang Angst hatten, weil sie glaubten, dass die Produktivität darunter massiv leiden würde. Tatsächlich belegten Studien der Krankenkasse DAK und der Stiftung Familienunternehmen, dass der Großteil der befragten Angestellten die Produktivität im Home Office entweder gesteigert oder als gleichbleibend empfindet. Nur 27 Prozent der befragten Unternehmen in letzterer Studie empfanden das Arbeiten im Home Office als weniger produktiv.

Einig sind sich die Befragten beider Studien jedoch in einem: sie können und wollen ihre Tätigkeit auch nach der Pandemie häufiger im Home Office ausüben.

Sicher wird das Büro als Ort der persönlichen Zusammenkunft nicht gänzlich wegfallen. Es wird jedoch auch nicht mehr die Bedeutung gewinnen, die es einmal hatte.

Für uns als Unternehmen, die auf der Suche nach Fachkräften sind, ist das sogar eine gute Nachricht. Weil es uns ermöglicht mit gutem Gewissen Menschen einzustellen, die zwar 300 Kilometer weit weg wohnen und nie ins Büro kommen, aus dem Home Office jedoch einen hervorragenden Job machen. Es ist an der Zeit diesen Umstand willkommen zu heißen und ihn zu seinem Vorteil zu nutzen, denn diese Entwicklung ist angestoßen und wird nicht mehr umkehren. Besonders die sich verändernden Herausforderungen des Klimawandels werden dicht besiedelte Städte entzerren und Wege häufig ausweiten. Sich als Arbeitgeber Fachkräfte im Home Office zu sichern, ist hier ein guter Weg.

Du willst einen Trend umsetzen, aber weißt noch nicht wie? Dann schreib uns!
Wir helfen Dir!

Neujahrsvorsätze und warum Du nicht auf sie warten solltest

Neujahrsvorsätze und warum Du nicht auf sie warten solltest

Der letzte Monat in 2021 ist angebrochen und während wir auf alles Gute und Schlechte zurückblicken, schleichen sich auch gleichzeitig die Gedanken an das neue Jahr ein. Veränderung soll her, es soll besser werden, man will neue Gewohnheiten etablieren und die Neujahrsvorsätze diesmal wirklich umsetzen. Doch warum mit dieser Motivation auf das neue Jahr warten? Kann die Veränderung vielleicht heute schon passieren?

Neujahrsvorsaetze 2022

Fotonachweis: Clay Banks, Unsplash.com

Funktionieren Neujahrsvorsätze überhaupt?

 

Die Antwort auf diese Frage ist relativ simpel: meistens nicht. Ein anschauliches Beispiel dafür sind die Anmeldungen in Fitnessstudions zu Beginn eines neuen Jahres. Nach dem Jahreswechsel sind viele Menschen motiviert, nun endlich mehr Sport zu treiben und in Form zu kommen. Studiobetreiber wissen das und werben gerade im Januar mit Angeboten für Neueinsteiger. Auf den ersten Blick sind diese Angebote oft so günstig, dass man sich denken könnte, wie soll ein Studiobetreiber damit Geld verdienen? Ein Fitnessstudio kalkuliert jedoch mit den Erfahrungswerten, dass die meisten Neujahrssportler spätestens nach drei Monaten nur noch sporadisch bis gar nicht mehr zum Training kommen. Ab da verdient das Fitnessstudio Geld, ohne Kosten durch Getränkeflatrates oder Geräteverschleiß zu verbuchen.

Aber zurück zu unserer ursprünglichen Frage. Dieses Beispiel zeigt sehr gut, wie schnell die Motivation Neujahrsvorsätze beizubehalten nachlässt, wenn sich erst einmal der Alltag einschleicht oder etwas unvorhergesehenes dazwischen kommt. Man wollte gesünder essen, jeden Tag lesen, mehr Kunden anrufen, doch wie so häufig finden sich dann wichtige Umstände, weshalb das geplante dann irgendwann eben nicht mehr geht. Und Neujahr ist ja dann auch schon wieder lange her.

 

Veränderung muss gewollt sein

 

Wer wirklich etwas verändern will, der wartet nicht bis zu einem bestimmten Datum oder Jahrestag. Wenn ich mir nur neue Vorsätze nehme, weil gerade Jahreswechsel ist, werde ich diese fallen lassen, sobald Neujahr lang genug vergangen ist. Wenn ich jedoch unbedingt an meiner Fitness oder meiner wirtschaftlichen Situation etwas ändern will, dann gehe ich heute joggen oder rufe direkt den nächsten Interessenten an. Die Motivation dabei muss von innen kommen und nicht von einem externen Ereignis wie Silvester, Ostern oder dem Sankt Nimmerleinstag abhängig sein.

 

Gemeinsam geht es leichter

 

Veränderung lässt sich zusammen wesentlich leichter umsetzen und beibehalten als alleine. Uns gegenüber verzeihen wir gerne, wenn wir mal eine Sporteinheit nicht schaffen oder den neuen Instagram Post zu erstellen gerade wichtiger ist als einen potenziellen Kunden anzurufen. Wenn wir jedoch einen Sparringspartner haben, mit dem wir uns zum Laufen verabreden oder mit dem wir die Ergebnisse des Tages besprechen, fühlen wir uns eher angetrieben unseren Vorsätzen zu folgen. Das kann der Partner oder die Partnerin sein, ein Geschäftskontakt oder jemand aus dem Freundeskreis.

Wichtig ist nur sich jemanden zu suchen und gegenseitiges Commitment einzuholen. So kann der eine den anderen immer motivieren, wenn man gerade mal durchhängen sollte.

Du hast Vorsätze an Deinem Unternehmen zu arbeiten und suchst noch Unterstützung? Dann schreibe uns eine Mail.
Wir helfen Dir!
Black Friday – Chance oder Falle für Dein Geschäft?

Black Friday – Chance oder Falle für Dein Geschäft?

Alle Jahre wieder ist es so weit – der Black Friday ist da. Der Tag im Jahr, an dem wir von allen Seiten mit Schnäppchen, Angeboten und Rabatten bombardiert werden. Sicher schlagen wir bei der Gelegenheit auch gerne zu, doch auf der Anbieterseite kann das Ausweisen von Rabatten und Preisnachlässen schnell zur Falle für das Geschäft werden. Warum, erfährst Du in diesem Beitrag!
Black Friday Chance oder falle Seminar Coaching
Fotonachweis: Artem Beliaikin, Unsplash

Was ist der Black Friday überhaupt?

 

Der Black Friday, auf Deutsch Schwarzer Freitag, stammt ursprünglich aus den USA und fällt immer auf den Freitag nach dem ebenfalls amerikanischen Feiertag Thanksgiving. Da dieser Freitag traditionell den Beginn der Weihnachtszeit einläutet und die Amerikaner ihn häufig nutzen, um bereits die ersten Geschenke zu kaufen, regt der Einzelhandel mit den Rabatten am Black Friday zusätzlich die Kaufbereitschaft der Kundinnen und Kunden an.

In Deutschland hat der Black Friday besonders in den letzten 10 Jahren an Bedeutung gewonnen und findet gerade im B2C-Bereich (Business-to-Customer) sowohl online als auch offline eine hohe Nachfrage bei den Kunden.

Black Friday im Business-to-Business

 

Aufgrund der Herkunft des Black Friday sind Angebote im B2B Geschäft eher untypisch. Dennoch werben viele Marken und Unternehmen seit einigen Jahren mit Rabatten bei ihren Geschäftskunden, um im Jahresendspurt noch einmal die Verkäufe anzuregen.

Die Gründe dafür sind naheliegend. Jeder Geschäftskunde ist eben auch Verbraucher. Das bedeutet, dass die Erwartungshaltung gegenüber Angeboten prinzipiell schon einmal in den Köpfen der Menschen ist. Diese Erwartungshaltung zu erfüllen, ist erstmal ein logischer Schritt. Auch die Verkäufe zum Jahresende nochmal ankurbeln zu wollen, bedarf vermutlich für jeden Unternehmer und jede Unternehmerin keiner größeren Erklärung.

Doch macht es bei jedem Produkt und jeder Dienstleistung Sinn, Angebote zum Black Friday zu erwägen?

Black Friday Coach Seminar Akademie
Fotonachweis: Tim Mossholder, Unsplash

Das tückische an Black Friday Rabatten

 

Sicher kann es in einem automatisierten Onlineshop Sinn machen, Black Friday Angebote auszuweisen. Gerade, wenn Du Produkte verkaufst, die darauf ausgelegt sind, sie auf Masse und wiederholend zu verkaufen. Auch Auslaufartikel rabattiert zu vertreiben, macht sowohl für Dich als auch für Deine Kunden Sinn. Schwierig wird es jedoch, wenn Du hochpreisige Produkte und individuelle Dienstleistungen hast.

Bei Produkten, die Du immer wieder verkaufst und bei denen Du auch keine Diskussion mit Deinen Kunden über die Wertigkeit des Produktes hast, sind Rabattaktionen am Black Friday überhaupt kein Problem. Wenn Apple am Black Friday das Iphone für 1000€ statt 1500€ verkauft, stellen wir die Wertigkeit des Handys nicht in Frage und beschweren uns auch nicht, wenn das Iphone zwei Tage später wieder seinen alten Preis hat.

Wenn Du jedoch beispielsweise Dein Coaching oder Deinen Maßanzug am Black Friday für 500€ weniger verkaufst, läufst Du schnell Gefahr, nach dem Black Friday mit Deinen Kunden in eine Diskussion über die tatsächliche Wertigkeit Deiner Dienstleistung bzw. Deines Produktes zu geraten.

Das Gleiche gilt im übrigen mit Rabattaktionen zu sonstigen Ereignissen. Wenn wir unsere Dienstleistungen regelmäßig zum Black Friday, zum Neujahr, zu Ostern, zu den Sommerferien und zu Weihnachten günstiger verkaufen, konditionieren wir unsere Kunden darauf erst bei uns zu kaufen, wenn wir mal wieder eine Rabattaktion haben. Das Problem dabei ist, dass Du sehr wahrscheinlich auch den Rest des Jahres Umsatz machen möchtest. Das wird dann jedoch schwieriger, weil Du die besagte Preisdiskussion mit den übrigen Kunden führen musst, die den gleichen Preis wie zur Rabattaktion Deiner Wahl haben wollen.

Fazit

 

Aktionen zu bestimmten Feiertagen können sicher ein guter Katalysator sein, um bestimmte Produkte zu vertreiben. Deine hochwertigen Produkte oder Dienstleistungen solltest Du jedoch von jeglichen Rabatten schützen. Sie sind es wert. Und Du solltest es Dir ebenfalls wert sein!

Du hast noch eine Frage zu dem Thema oder möchtest konkret Hilfe, damit Du zukünftig keine Preisdiskussionen mit Deinen Kunden mehr hast? Dann schreib uns eine Mail!