Unternehmen skalieren – 5 Fakten zur Skalierung

Unternehmen skalieren – 5 Fakten zur Skalierung

Wenn es darum geht als Unternehmer:in mit seinem Unternehmen zu wachsen, sich selbst mehr aus dem Tagesgeschäft nehmen zu können und mehr Freiheit zu erlangen, stellt sich irgendwann die Frage, ob und wie sich das Unternehmen skalieren lässt.

Hier findest du 5 Fakten, die du bei der Skalierung deines Unternehmens kennen solltest.

Warum Unternehmen skalieren wichtig
Fotonachweis: Unsplash.com

Warum ist es wichtig, das Unternehmen zu skalieren?

 

So wie viele Unternehmerinnen und Unternehmer bist du vielleicht gerade an dem Punkt, dass du das Gefühl hast, dein Unternehmen stagniert. Die Umsätze sind zwar gut, aber sie erfordern deinen vollen Zeiteinsatz sowie regelmäßige Investitionen, um sie auf dem gleichen Level zu halten. Doch gerade, wenn du mehr Zeit für dich, deine Familie oder andere Projekte haben willst, ist es wichtig über Skalierung nachzudenken und deinen Gewinn unabhängiger von dir als Person zu machen. Genauso sichert dich eine erfolgreiche Unternehmensskalierung ab, solltest du einmal krankheitsbedingt nicht arbeiten können. Jetzt die Weichen zu stellen, damit dein Unternehmen gesund und erfolgreich wächst, lässt dich sowohl direkt in der Gegenwart als auch langfristig bis zum Ruhestand davon profitieren. Wichtig ist nur, dass du diese Fakten kennst, damit die Skalierung gelingt.

Nr. 1 Definition – Was ist überhaupt Skalierung?

 

Im betriebswirtschaftlichen Sinne bedeutet die Skalierung von Unternehmen in der Lage zu sein den Umsatz deines Unternehmens zu steigern, ohne dass du dabei größere Investitionen tätigen musst oder selbst eine gesteigerte Arbeitszeit zu haben. Somit steigt neben dem Umsatz nämlich gleichzeitig dein Gewinn und dein Unternehmen wächst. Der Erfolg deines Unternehmens wird damit unabhängiger von deiner eigenen Arbeitskraft, was dir wiederum mehr Freiheit für andere Dinge ermöglicht. Im Allgemeinen beschreibt die Skalierung eine Größenveränderung (in dem Fall die, deines Unternehmens) und ist elementar wichtig, wenn es um die Entwicklung von nachhaltigen Geschäftsmodellen geht.

Unternehmen skalieren Graph

Fotonachweis: Unsplash.com

Nr. 2 Merkmale eines skalierbaren Geschäftsmodells

 

Welche Gedanken hast du dir bei der Gründung über dein Geschäftsmodell gemacht? Sicher hast du dich gefragt, was du an Mehrwert bieten kannst, ob es eine Nachfrage danach gibt und ob du damit Geld verdienen kannst. Die Wenigsten stellen sich bei der Entwicklung ihres Geschäftsmodells jedoch die Frage, ob es auch jenseits ihrer Einzelunternehmung skalierbar ist.

Ein Geschäftsmodell ist dann besonders gut skalierbar, wenn es nicht von physischen Kapazitätsgrenzen abhängig ist. Wenn du beispielsweise Tische aus Holz verkaufst, wirst du bei steigenden Tischverkäufen auch gleichzeitig steigende Kosten für Produktion und Ressourcen haben. Das Geschäftsmodell ist damit nur bedingt skalierbar.

Wenn du im Gegenzug jedoch eine digitale Anleitung verkaufst, wie man sich seinen Tisch frei nach Do it yourself selbst zusammenbauen kann, hast du eine unbegrenzte Menge zu verkaufen, ohne dass neue Kosten anfallen. Du erstellst die Anleitung ein Mal und verkaufst sie immer wieder.

Hast du Interesse an weiteren spannenden Beiträgen rund ums Unternehmen, dann melde dich hier zum Newsletter an:

Weitere Merkmale sind außerdem:

 

Automatisierung

Automatisierung ist elementar wichtig. Denn auch Arbeitszeit sind Kosten, mit denen du als Unternehmer oder Unternehmerin rechnen musst. Ein skalierbares Geschäftsmodell läuft also in viele Prozessschritten automatisch ab. Kann dein Kunde alleine ohne dich kaufen? Bekommt er oder sie automatisiert Bestätigungsmails und Rechnungen zugeschickt? Bekommt er automatisch Zugang zu einer Online Plattform, die er abonniert? All diese automatisierten Prozesse sparen dir Zeit und ermöglichen dir mit dem Unternehmen zu wachsen, ohne aktiv Arbeitszeit zu investieren.

 

Fixkostenkosten niedrig halten

Kosten kannst du bei gut skalierbaren Geschäftsmodellen verhältnismäßig gering halten. Zumindest die Fixkosten. Wenn du dein Unternehmen skalierst und mehr verkaufst, sollten die Fixkosten nach Möglichkeit gleich bleiben oder verhältnismäßig wenig steigen.

 

Expansionsfähigkeit

Expansion und die Möglichkeit, neue Märkte zu erschließen sollte dein Geschäftsmodell ebenfalls mit sich bringen, wenn du es skalieren möchtest. Sicher hast du eine konkrete Zielgruppe, es schadet jedoch auch nicht, wenn du dir von Anfang an Gedanken machst, wer darüber hinaus noch von deiner Leistung profitieren kann.

 

User generated content

User generated content ist zwar nicht immer möglich, aber eine absolut mächtige Methode, wenn du sie anwenden kannst. Übersetzt bedeutet user generated content so viel wie Inhalte, die von deinen Kunden und Abonnenten selbst erstellt werden. Nehmen wir als Beispiel Instagram. Meta (ehemals Facebook) stellt lediglich die Plattform und ihre Möglichkeiten zur Verfügung. Die Nutzer liefern den Content, schalten Werbeanzeigen oder ziehen neue Nutzer auf die Plattform. Meta bzw. Instagram profitiert davon und wächst, ohne selbst aktiv etwas dafür tun zu müssen. Wenn Du ein ähnliches Modell in Form einer Community-Plattform oder dergleichen umsetzen kannst, raten wir dir wärmstens dies für deine Skalierung in Betracht zu ziehen.

Vertrieb und Marketing Unternehmen skalieren
Fotonachweis: Unsplash.com

Nr. 3 Fokus auf Vertrieb und Marketing

Bei der Skalierung Deines Unternehmens kommst du um Vertrieb und Marketing nicht herum. Im Gegenteil: du solltest dich sogar genau darauf konzentrieren. Wie wir im Fakt Nr. 2 schon erläutert haben, sollten deine Prozesse für die Unternehmensskalierung überwiegend automatisiert sein. Im ersten Schritt empfiehlt sich alles zu automatisieren, was dir Zeit für Vertrieb und Marketing raubt. Wenn die Buchhaltung, standardisierte E-Mails und sonstige Schritte automatisiert sind, kannst du dich voll auf Vertrieb und Marketing konzentrieren. Sicher sollten diese Themen ebenfalls automatisiert werden, dafür benötigst du jedoch meist mehr Kapital als für die anderen Prozessen. Genau deswegen ist es für dich wichtig, Zeit für den Vertrieb zu haben. So erhöhst du deine Verkäufe, hast mehr Kapital für neue unterstützende Anwendungen zur Verfügung und kannst nach und nach selbst deinen Vertrieb automatisieren, um selbst im Urlaub noch weiter verkaufen zu können.

Möchtest du mit der Skalierung deines Unternehmens voll durchstarten? Dann informiere dich hier über unser Unternehmer-Netzwerk „Unternehmertum – Next Level: Skalierung & Automation“!

Nr. 4 Teamwork statt Einzelkämpfer

 

Fortschritt und Technik in allen Ehren, doch nichts geht über die Magie von Mitarbeitern und Wegbegleitern in deinem Unternehmen. Sicher kannst du über die verschiedensten Tools viele Prozesse optimieren und automatisieren. Deine Arbeitszeit kannst du jedoch nicht unbegrenzt vervielfachen, es sei denn über Mitarbeiter. Mitarbeiter können dafür sorgen, dass dein Unternehmen (je nach Dienstleistung) weitestgehend ohne dein aktives Zutun erfolgreich ist und wächst. Wichtig ist dabei jedoch die richtigen Mitarbeiter zu finden. Wir empfehlen dir dabei die Einstellung des amerikanischen Marketing-Unternehmers Gary Vaynerchuk “Hire slow, fire fast“.

Lass dir Zeit dabei die richtigen Mitarbeiter zu finden und scheue dich im Zweifel nicht diese wieder gehen zu lassen, wenn du merkst, dass sie schlechte Stimmung ins Team bringen oder es einfach nicht passt. Doch in jedem Fall kommt in jedem Unternehmen der Punkt, an dem Skalierung nur mit guten Wegbegleitern gelingen kann.

Wenn dir dieser Beitrag gefällt, dann melde dich jetzt für unseren Newsletter an und erhalte weitere wissenswerte Beiträge rund ums Unternehmertum!

Nr. 5 Skalierung bedeutet auch loslassen

 

Zu guter Letzt kommt ein Fakt, der für viele Unternehmerinnen und Unternehmer nur schwer zu verkraften ist: das Loslassen. Richtig! Denn während sich so viele mehr Freiheit in ihrem eigenen Unternehmen wünschen, fällt es ihnen auch gleichzeitig schwer Aufgaben zu deligieren und anderen zu überlassen. Das Unternehmen ist schließlich ihr “Baby”. Sie haben von Stunde 0 an hart gearbeitet, damit es heute das ist, was es ist. Nichtsdestotrotz kann das Unternehmen nur wachsen und skaliert werden, wenn du bereit bist auch Aufgaben abzugeben und dein Vertrauen in die Hände deiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu legen. Vielen hilft es, nicht direkt von 100 auf 0 zu schalten. Sich nach und nach rauszunehmen, andere Menschen in deine Aufgaben einarbeiten und das Arbeitspensum langsam und stetig zu reduzieren, kann dir helfen Dich aus dem aktiven Tagesgeschäft zu lösen. Klar solltest du nach wie vor Ansprechpartner für deine Mitarbeiter sein. Reiß jedoch nicht beim kleinsten Problem das Ruder wieder an dich. Es ist wichtig, dass deine Mitarbeiter auch lernen ohne dich die Probleme zu lösen und den Kurs für das Unternehmen zu halten. Nur so kannst du durch Skalierung deines Unternehmens die Freiheit erlangen, die du dir wünscht.

Natürlich gibt es viele kleine Faktoren, die bei der erfolgreichen Skalierung eine Rolle spielen. Wenn du jedoch stets diese 5 Fakten im Hinterkopf behältst, sind die wichtigsten Weichen gestellt.

Du hast noch Fragen wie sich dein Geschäftsmodell skalieren lässt oder zur Skalierung im Allgemeinen? Dann schreib uns eine E-Mail! Wir freuen uns auf dich!

Das sagen unsere Kunden über „Unternehmertum – Next Level: Skalierung & Automation“!

Michael Schluenkes Mastermind Andreas Hoffmann Akademie scaled
 

★ ★ ★ ★ ★

 

"Andreas Hoffmann ist ein einzigartiger Mensch, Familienvater, Visionär und Mentor.
Andreas versteht es wie kein anderer, den persönlichen fundamentalen Antrieb seiner Klienten zu erkunden und zum Leben zu erwecken. Dadurch setzt er ungeahnte Energien frei.

Als Mitglied seiner Mastermind profitiere auf äußerst vertrauensvolle Art und Weise von einer "Schwarmintelligenz", die für mein Unternehmen und dessen Entwicklung von unschätzbarem Wert ist.
Ich danke den Menschen in der Mastermind, und ganz besonders Andreas Hoffmann, der diese Class mit großem Engagement und Erfolg formt, für großen betrieblichen Erfolg mit einhergehender wertvoller persönlicher Entwicklung!"

Michael Schlünkes
Mic Sartorial
https://www.micsartorial.com/

 

 

Mario Gaertner Mastermind Andreas Hoffamnn Akademie
 

★ ★ ★ ★ ★

 

"Mein Fazit:
Es gibt keinen besseren Weg, unternehmerische Entscheidungen verantwortungsvoll vorzubereiten und dabei die Intelligenz von Menschen zu nutzen, die sich in ähnlichen Situationen befinden und dabei ehrlich am gegenseitigen Wohl interessiert sind, als diese Mastermind. Dabei zu sein, war für mich eine äußerst wertvolle Erfahrung."

Mario Gärtner
Gold Campus
https://zeitgold.goldcampus.de/

 

 

Dr. Yana Fehse: Warum das „falsche“ Mindset Deinen Erfolg sabotieren kann und was Du dagegen tun kannst

Dr. Yana Fehse: Warum das „falsche“ Mindset Deinen Erfolg sabotieren kann und was Du dagegen tun kannst

„Du bist heute, was Du gestern gedacht hast“ ~ Buddha

 

Jeder hat es, ob er will oder nicht – ein Mindset! Zum Mindset zählen unsere Gedanken, unsere Einstellungen und Überzeugungen sowie alles, was sich in unserem Unterbewusstsein abspielt. Es ist kein neues Wissen, sondern eine uralte Weisheit: unser Mindset bestimmt maßgeblich unseren Erfolg im Leben – und zwar in allen Bereichen. Um den Gedanken von Buddha weiterzuentwickeln: „Was ich mir denken kann, kann ich auch erreichen.“ Im negativen Sinne gilt das genauso – das, was du dir nicht mal vorstellen und denken kannst, wirst du höchstwahrscheinlich auch nie erreichen. „Erfolg“ fängt also immer mit dem richtigen Gedanken an. Das dürfte jedem einleuchten. Nur ist nicht jeder von uns – und schon gar nicht in allen Bereichen – erfolgreich. Woran liegt das? Am falschen Mindset?

Yana Fehse
Foto Tanja Brückner – Lesezeit: 5 Minuten

Das ist gut möglich. Denn die meisten Menschen lassen sich von ihren aktuellen Ergebnissen sehr stark beeinflussen. Sie halten diese sogar für in Stein gemeißelt bzw. unveränderbar. Zwei Beispiele dazu:

  • Wenn ich wenig Kunden habe, denke ich mir vielleicht, dass ich nicht so gut verkaufen kann oder meine Dienstleistungen nicht interessant genug sind.
  • Wenn mein Bankkonto gerade im Minus ist, mache ich mir sofort Sorgen, wie ich die nächste Miete zahlen kann.

 

Wo liegt hier jeweils das Mindset-Problem?

 

Wer sich von dem Ergebnis (hier: wenig Kunden; Schulden) zu sehr runter ziehen lässt, droht auf der reinen Problem-Ebene hängenzubleiben. Er/Sie spürt vielleicht Unsicherheit und sogar Verzweiflung. Damit kann er/sie sich völlig blockieren – und wird auf diese Weise keine kreativen Ideen entwickeln, um auf die Lösungs-Ebene zu kommen sprich konkret mehr Kunden zu gewinnen bzw. mehr Geld zu verdienen. Das nennt man auch „Selbst-Sabotage“. Aber nicht nur das. Es gibt noch eine weitere Lebensweisheit: „Wer sich zu sehr mit dem Mangel gedanklich beschäftigt, zieht dadurch noch mehr Mangel in seinem Leben an.“ Also noch weniger Kunden und noch mehr Schulden. Das erklärt auch, warum es vermeintliche Pechvögel gibt, denen die entscheidenden Dinge im Leben stets misslingen und vermeintliche Glückpilze, denen alles mühelos zu gelingen scheint.

Das Problem liegt also im Mangel-Denken, wobei es an sich absolut menschlich ist: Wir Menschen neigen dazu, nur das zu glauben, was wir sehen oder hören. Einige Menschen bezeichnen dieses Denken als „realistisch“. Wer aber auf diese Weise denkt verkennt, dass das Nicht-Wahrnehmen von anderen Ergebnissen nicht bedeutet, dass sie nicht existieren oder möglich wären. Nur weil man etwas nicht sieht oder hört, bedeutet das nicht, dass es nicht da ist. Hätten einige Musiker wie die Beatles oder Drake so gedacht, wären sie nie auf die Bühne gekommen. Denn sowohl den Beatles als auch Drake wurde zu Beginn ihrer Karrieren gesagt, dass sie für das Pop-Business nicht genug Talent mitbringen…

Weitere Beispiele für ein negatives Mindset:

 

Weil ich aktuell eine Pandemie erlebe und bereits mehrere Lockdowns verhängt wurden, bin ich verzweifelt und kann kein Business mehr wie gewohnt machen.

Weil mein Partner meine großen Ziele und Träume belächelt, kann ich nicht glücklich sein.

Diese Beispiele verdeutlichen eine andere große Gefahr für unser Mindset: Viele Menschen machen ihren emotionalen Zustand von anderen abhängig. Dieses Denken führt dazu, dass wir unfrei und kontrollierbar werden. Aber nicht nur das! Wenn du so denkst, bist du damit manipulierbar. Andere Menschen oder Umstände entscheiden darüber, wie Du dich fühlst.

Drei wirksame Tipps

 

Wie kann man diese Probleme und Gefahren rund um unser Mindset in den Griff bekommen? Hier für Dich drei wirksame Tipps, wie du ein gutes Mindset auf Deinem Weg zum Erfolg entwickeln kannst:

Gedanklicher Stopp bei negativen Ergebnissen. Sage bewusst – STOPP, wenn du negative Gedanken und Resultate hast! Sage STOPP! zu sinnlosen Grübel-Attacken. Denn Du bist selbst verantwortlich dafür, was du denkst – niemand sonst. Wenn du gerade negative Ergebnisse im Außen hast, dann übernehme sofort die Verantwortung: Diese Ergebnisse hast du dir mit deinem Denken und Grübeln selbst eingehandelt! Und dann versuche, nur die Situation wahrzunehmen, aber auf keinen Fall zu bewerten. Denn Bewertungen („Das ist Mist! Ich kann nichts! Ich bin eine Null! etc.“) bringen dich nicht weiter. Zusammenfassung: Stoppe sofort die negative Denkspirale, indem du dir z.B. ein innerliches Stoppschild vorstellst oder dich kneifst. Das ist dein individueller Weckruf, um in den Lösungsmodus zu kommen.

Denke und sehe dein Ziel, bevor es da ist. Stelle dir plastisch vor, was du als Ziel/Ergebnis erreichen willst. Spüre es, fühle es. Unser Gehirn denkt in Bildern, was wissenschaftlich bewiesen ist. Du solltest also dein Ziel so intensiv wie möglich visualisieren. Stelle dir nun vor, dass du dein Ziel erreicht hast und freue dich darüber. Bedenke: Das, was du dir vorstellen kannst, kannst du auch erreichen. Beschäftige dich gedanklich regelmäßig mit deinem Ziel und tauche dabei in positive Emotionen ein. Stell dir vor, dass du täglich Kunden gewinnst und sie in Massen zu dir strömen; fühle und sehe bereits, wie sich dein Konto mit Geld füllt. Je stärker deine Emotionen sind, desto besser kannst du dein Unterbewusstsein mit den richtigen Gedanken aufladen.

Setze deine Pläne um. Es gibt Menschen, die hatten einen Plan – nur leider haben sie ihn nie umgesetzt. Wir haben nie von ihnen gehört. Sei also mutig und fange einfach an. Wisse, dass es nie den richtigen Moment für irgendetwas gibt – und auch nie geben wird. Wer hat in seiner Kindheit nicht gehört: „Du bist zu klein dafür!“ Und später wurde ihm gesagt: „Jetzt bist du zu groß dafür!“ Also schalte um in den Umsetzungs-Modus und beginne, deinen Plan Wirklichkeit werden zu lassen. Worauf warten? Der berühmte Schriftsteller Dobelli hat sinngemäß gesagt, dass die Ideen mit dem Schreiben kommen. Wer also nicht anfängt, wird nie die entscheidenden Ideen bekommen – da nützen einem auch die besten Konzepte und Pläne nichts.

Und wenn du einen kleinen Teil-Erfolg auf deinem Weg hattest, feiere dich dafür. Das motiviert dich – und zieht dich wie eine unsichtbare Lokomotive zum Ziel.

Dr. Yana Fehse
Mindset-Coach

Mastermind im Schloss Vietgest – Auftakt für das Rudel

Mastermind im Schloss Vietgest – Auftakt für das Rudel

Raum für Inspiration & Veränderung

 

Vergangene Woche durften wir mit „Lupos – das Mastermind Rudel“ Auftakt feiern. Zu Gast waren wir im Schloss Vietgest in Mecklenburg-Vorpommern nahe der Ostsee. Auch, wenn das Rudel krankheitsbedingt nicht in voller Besetzung war, so waren die 4 Tage doch geprägt von unternehmerischem und persönlichem Wachstum. Und neben der fantastischen Gesellschaft bot das Schloss selbst mit seinen hervorragenden Gastgebern Miriam & Helge J. Hager natürlich viel Raum für Inspiration und Veränderung.

Mastermindbild1

Foto Tanja Brückner – Lesezeit: 5 Minuten

Mastermind Schloss
Foto von Tanja Brückner

Tagen im Schloss aus dem 18. Jahrhundert

 

Das von 1792 bis 1794 erbaute Gebäude im barocken Stil mit seinem großen Barockpark und angrenzenden Schlosswald wurde in den letzten Jahren aufwendig saniert und restauriert und erstrahlt seit Oktober 2020 in neuem Glanz. Seitdem dient es als Schlosshotel, Kultur- und Veranstaltungsort. Das am Ziest See gelegene Anwesen bietet dabei viele Aktivitäten zur sportlichen Betätigung, erholsamen Auszeit oder dem produktiven Arbeiten in prächtiger Atmosphäre.

Einer fragt – alle lernen!

 

Die Tage der Mastermind waren dabei klar strukturiert. Im Fokus standen die individuellen Fragestellungen, die jede Unternehmerin und jeder Unternehmer mitgebracht haben. Diese Fragen und Herausforderungen wurden dann im „Hot Seat“ – Prinzip intensiv besprochen. Dabei steht einer der Teilnehmer mit seinem Thema im Fokus und bekommt Input von allen anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie dem Trainer selbst. Der grandiose Nebeneffekt: alle anderen lernen dabei ebenfalls und nehmen neue Impulse mit, auch wenn sie selbst nicht mit dieser Fragestellung angereist sind. Eine klassische Win-Win Situation.

Das Ziel klar vor Augen – auch mit Pfeil & Bogen

 

Selbstverständlich war auch für sportliches Programm gesorgt. Neben dem „mecklenburgischen Volkssport“ Boßeln, bei dem man eine Kugel mit möglichst wenig Würfen über eine festgelegte Strecke rollt, durften sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter der Leitung von Experte Conrad Thiede auch am Bogen üben.

Mastermind Bogenschiessen
Foto von Tanja Brückner
Der krönende Abschluss war ein Netzwerkabend am Freitag, bei dem im Kreise von ausgewählten Kontakten und hervorragendem Essen Erfahrungen, Wissen und Impulse ausgetauscht worden. Ob im Kaminzimmer, am Buffet oder im Salon: das Schloss bot in diesen Tagen zahlreiche einzigartige Locations für intensive Gespräche und visionäres Denken.

Bis zum nächsten Mastermind Treffen an einem anderen Ort haben die Mitgliederinnen und Mitglieder des Rudels konkrete Aufgaben, die sie umsetzen werden, um über die Dauer der Mastermind die maximalen Ergebnisse zu erzielen.

Ich freue mich schon jetzt auf die Reise im Januar!

Erfolgreiches Business und glückliche Beziehung – wie geht das? Sylvia Schmidt-Haßler

Erfolgreiches Business und glückliche Beziehung – wie geht das? Sylvia Schmidt-Haßler

Für ein erfolgreiches Business muss Einsatz gebracht werden. Ein erfolgreiches Business läuft nun mal nicht von ganz allein, darin sind sich nahezu alle einig. Bei der Vorstellung von einer glücklichen Beziehung sieht das schon anders aus. Da höre ich oft: „ich muss nur den oder die Richtige finden, dann läuft das schon.“ Tauchen Schwierigkeiten und Herausforderungen auf, dann heißt es schnell: „es war halt nicht der oder die Richtige.“ Doch, ist das wirklich so?

Kann es überhaupt funktionieren, ein erfolgreiches Business und gleichzeitig eine erfüllte und glückliche Beziehung zu haben?

erfolgreiches business und glueckliche beziehung

Sylvia Schmidt-Haßler und Michael Robinson von der Lebensfreude Academy

Glückliche Beziehung oder erfolgreiches Business:
„Entweder oder“ oder „sowohl als auch“?

 

Viele Beziehungen scheitern, wenn sich einer von beiden für eine neue berufliche Karriere entscheidet. Wenn sich beispielsweise einer von beiden selbständig macht oder ein bestehendes Unternehmen übernimmt. Eine solche Veränderung ist natürlich eine Herausforderung für eine Beziehung, aber gleichzeitig auch eine Chance.

In solchen Umbruchphasen zeigen sich Ängste, Sorgen und Nöte genauso, wie unbewusste Beziehungsmuster oder hinderliche Glaubenssätze. Diese sollten dann Raum bekommen und angesprochen werden. Ein „es bleibt in der Beziehung doch alles wie es war“ hilft hier nicht. Im Gegenteil, denn derjenige, der sich beruflich verändert, versucht hier einen Spagat, der früher oder später nicht mehr zu halten ist und zwangsläufig zu Beziehungsproblemen führt.

Dagegen schafft ein respekt- und verständnisvoller Umgang miteinander und die achtsame Auseinandersetzung mit den im Raum stehenden Sorgen, Ängsten und Nöten ein verbindendes und nährendes Miteinander. Das hilft nicht nur zu Beginn einer Selbständigkeit, sondern in allen herausfordernden Zeiten.

Was braucht es für ein erfolgreiches Business UND eine glückliche Beziehung?

 

1. Kommunikation – Kommunikation – Kommunikation

Redet miteinander, und zwar nicht nur über das Alltägliche, wie Kinder, Haushalt, Nachbarn, etc. sondern erzählt dem anderen, wie es jedem von euch wirklich geht. Nehmt euch dafür mindestens einmal pro Woche wenigstens eine Stunde Zeit. Jeder erzählt dann ca. 30 Minuten und der andere hört nur zu. Diese Fragen unterstützen euch dabei:

  • Wie geht es mir mit mir selbst gerade?
  • Wie geht es mir mit dir?
  • Wie geht es mir mit uns?
Business und Beziehung wie geht das

Sylvia Schmidt-Haßler und Michael Robinson von der Lebensfreude Academy

2. Erkennen und Selbstverantwortung übernehmen

Nicht der Partner oder die Partnerin ist dafür zuständig, dass wir glücklich sind. Dafür sind wir schon selbst verantwortlich. Genauso wenig kann unser Partner oder unsere Partnerin uns traurig oder unglücklich machen. Auch diese Gefühle machen wir selbst durch unsere Interpretation der Aussagen und des Verhaltens unseres Partners oder unserer Partnerin. Das zu erkennen und die Verantwortung für diese Gefühle selbst zu übernehmen, ist der Schlüssel für einen verständnisvollen Umgang mit sich selbst und mit anderen.

3. Erkennen und verändern von unbewussten und ungünstigen Beziehungsmustern

Wenn wir uns für Punkt 1 und Punkt 2 regelmäßig Zeit nehmen, kommen wir damit auch mehr und mehr unseren unbewussten und ungünstigen Beziehungsmustern auf die Schliche. Und wenn wir diese kennen, können wir sie auch aktiv verändern.

Ein unbewusstes Beziehungsmuster ist beispielsweise das Muster vom aktiven Vermeider, der sich sehr schnell zurückzieht in Arbeit, Hobby oder Hausarbeit, um Gesprächen oder zu viel Nähe zu entkommen. Ein anderes Beispiel ist der passive Vermeider, der schon im Vorfeld versucht alle Wünsche und Bedürfnisse des anderen zu erfüllen, sich anpasst, um es dem anderen unbedingt recht zu machen.

Erkennst du das Konfliktpotenzial, das in einer Beziehung entsteht, wenn ein aktiver Vermeider mit einem passiven Vermeider zusammen ist? Deshalb ist es so wichtig, sich diese unbewussten Muster bewusst zu machen. Nur dann können sie auch verändert werden.

 

Abschließende Worte

 

Eine gut funktionierende Beziehung ist meiner Meinung nach die Kraftquelle für ein erfolgreiches Business. Und um diese Kraftquelle zu aktivieren, gibt es viele Möglichkeiten. Es braucht dafür nur die Bereitschaft, hinzuschauen und sich einzulassen. Es lohnt sich.

Sylvia Schmidt-Haßler
Lebensfreude Academy

BNI Gletscherbrunch Tirol

BNI Gletscherbrunch Tirol

Am 03.09. ging es zusammen mit rund 50 anderen Unternehmerinnen und Unternehmern zum Netzwerken auf 3.000 Meter Höhe in Tirol. Beim 6. BNI Tiroler Gletscherbrunch gab es am Drehort von James Bond: Spectre neben inspirierenden Unterhaltungen rund um die Themen Unternehmertum, Empfehlungsmarketing und Sogverkauf auch spannende Keynotes von Projektdoktor Ronald Hanisch und BNI Geschäftsführer Michael Meyer.

Bei strahlendem Sonnenschein und bester Verpflegung hatten wir Gelegenheit die spektakuläre Galerie von 007 Elements zu erleben und uns dabei über die aktuellen, unternehmerischen Herausforderungen unserer Zeit zu unterhalten. Mit fantastischen Unternehmer*Innen wie Susanne Hasl, Jens Wilke oder Matthias Schneider wurden dabei Empfehlungen vorbereitet, gemeinsame Projekte besprochen oder neue Kontakte in die Wege geleitet.

Gletscherfoto Andreas Hoffmann Akademie
Mit 50 Unternehmer*Innen auf 3000 Meter Höhe – Lesezeit: 3 Minuten

Live, nah und sicher – trotz Corona

 

Dank eines hervorragenden Hygienekonzepts und unter Beachtung der 3G Regel konnten wir endlich wieder live vor Ort miteinander netzwerken. So sehr ich auch die Onlinewelt und ihre Vorteile mag, so wichtig ist es für hochwertige Empfehlungen mit den Menschen persönlich in Kontakt zu treten. Nur wenn wir unsere Netzwerkkontakte wirklich kennen- und schätzen lernen, können wir wertvolle Empfehlungen aussprechen, die sowohl dem Empfehlungsempfänger als auch dem potenziellen Kunden von großem Nutzen sind.

 

Wer gibt, gewinnt!

 

Ganz nach dem Motto „Wer gibt, gewinnt!“ war es wirklich großartig zu beobachten, wie Unternehmer und Unternehmerinnen aus den verschiedensten Branchen einander bei ihren unterschiedlichen Herausforderungen helfen. Dabei war besonders spannend die Haltung, mit der die Menschen aufeinander zugegangen sind: „was kann ich heute für Dich tun?“ war die Kernfrage des Tages. Kaum verwunderlich, dass mit dieser Haltung wirklich jeder bei diesem Event profitiert hat.

 

Gemeinsam rauf, zu noch mehr zurück

 

Mit vier mir bekannten Menschen bin ich aufgestiegen, mit zahlreichen neuen Bekannten und Freunden durfte ich den Abstieg vom Gipfel bestreiten. Besonders beeindruckend blieb mir dabei Benjamin Tausch im Gedächtnis, der als Experte für individuelle und zuverlässige Förderung in Unternehmen eine Quote von 100% bei seinen Kundinnen und Kunden vorweisen kann. Ein sehr angenehmer und kompetenter Gesprächspartner, mit dem die Zeit beim Abstieg wie im Flug verging. Und es bestätigt: so nützlich Netzwerkevents online auch sind, so unersetzlich bleiben Offline-Veranstaltungen, bei denen wir gemeinsame Erlebnisse erfahren.

Ich freue mich jedenfalls schon jetzt auf das nächste Event!