Work-Life-Challenge – zu viel Arbeit in der Selbstständigkeit?

Zu Beginn der Selbstständigkeit träumt jeder von der Freiheit und Selbstbestimmung, die ihm die eigene Verwirklichung der beruflichen Passion bringt. Doch was, wenn die Arbeit in der Selbstständigkeit zu viel wird und wir am Ende nicht mehr Freiheit haben als noch als Angestellter – oder im schlimmsten Fall sogar noch weniger Freiheit?

Du lernst in diesem Beitrag die häufigsten Ursachen für zu viel Arbeit und zu wenig Freiheit in der Selbstständigkeit kennen. Außerdem erhältst Du direkt konkrete Tipps, die Dir Deine Tätigkeit wieder angenehmer machen und Dir helfen können, wieder mehr Freiheit zu erlangen.

selbständig zu viel arbeit
Fotonachweis: Elisa Ventur, Unsplash

Ursache Nr. 1 – Falsche Prioritätensetzung

Du kennst es sicher auch: gerade zu Beginn der Selbstständigkeit bist Du auf Dich allein gestellt. Du bist Buchhalter, Verkäufer, Marketingabteilung, Einkauf und noch viele mehr. Viele Selbstständige setzen in dieser Vielzahl von Verantwortungen gerne die falschen Prioritäten. Sicher ist es wichtig ausgefallene Werbeartikel und Broschüren zu haben und ein gepflegtes Social Media Profil vorweisen zu können. Leider sind dies jedoch genau auch die Dinge, die Dir kurzfristig wenig bis keine Kunden einbringen und nicht selten viel Geld und vor allem Zeit kosten. Da passiert es schon mal, dass man sich Stunden im Shop für Werbeartikel verliert oder die Postings für die nächsten drei Wochen erstellt inklusive ausführlicher Hashtag-Recherche auf Instagram. Kaum verwunderlich, wenn dann beim Blick auf den Auftragseingang Stress aufkommt und die Zeit, die eigentlich für Familie, Gesundheit und Erholung gebucht sein sollte, für Kundenakquise draufgeht.

Tipp: Ratsam ist, einkommensproduzierende Maßnahmen ganz oben auf die Prioritätenliste zu setzen. Lieber erst genug Kunden auf dem klassischen Weg gewinnen und sich dann mit dem finanziellen Rückhalt Unterstützung für zeitintensive Aufgaben wie Social Media dazu holen.

Ursache Nr. 2 – Eigene Überlastung

Besonders, wenn noch nicht der große Kundenstamm vorhanden ist, neigen viele Selbstständige dazu mehr Kunden anzunehmen, als sie tatsächlich stemmen können. Sicher mag „zu viele Kunden“ für einige wie ein Luxusproblem klingen. Tatsächlich ist es jedoch ein Reflex, der dazu führt, dass Du dich überarbeitest, die Qualität Deiner Arbeit unter Umständen leidet und Du letztendlich sogar Kunden verlierst. Solltest Du bereits Referenzwerte haben, wie viel Zeit Dich ein durchschnittlicher Kunde kostet, ist empfehlenswert selbst bei fehlenden Umsätzen nicht mehr Kunden anzunehmen als Du tatsächlich auch bearbeiten kannst. Das führt uns unweigerlich zu Ursache Nr. 3!

Tipp: Wenn Du jetzt gerade zu viele Kunden angenommen hast, wird es schwer das Problem kurzfristig zu lösen. Ehrlichkeit und geschicktes Fragen ist hier die effektivste Option. Frage Deinen Kunden, wann genau er das Produkt oder die Dienstleistung braucht. Mit ein wenig Overdeliver, dass Dich nicht mehr kostet als nötig, kannst Du möglicherweise einen späteren Auslieferungszeitpunkt erreichen. Wichtig ist hier nur die Fomulierung!

Fotonachweis: Luis Villasmil, Unsplash

Ursache Nr. 3 – Zu niedrige Preise

Du hast richtig gehört! Es ist naheliegend, dass Deine Preise zu niedrig sind. Das führt unweigerlich dazu, dass Du eine hohe Anzahl an Kunden gewinnen musst, um Deine monatlichen Kosten mit den Umsätzen decken zu können. Eine hohe Anzahl an Kunden bringt jedoch bei individueller Bearbeitung auch einen hohen zeitlichen Aufwand mit sich.

(Solltest Du automatisiert Produkte verkaufen, die sich von allein ausliefern, sind zu viele Kunden wohl kaum Dein Problem und Du hättest an diesem Punkt vermutlich schon aufgehört zu lesen.)

Preise zu erhöhen, wirkt für viele Selbstständige im ersten Moment beängstigend. Die Befürchtung durch die Preiserhöhung keine Kunden mehr zu gewinnen oder gar welche zu verlieren, wächst dabei ins Unermessliche. Tatsächlich können Preiserhöhungen jedoch ein hervorragender Anreiz für Deine Interessenten und Kunden sein, jetzt noch einmal bei Dir zu kaufen, bevor die erhöhten Preise eingeführt sind. Natürlich gilt hierbei immer ins Verhältnis zu setzen, welchen Nutzen der Kunden tatsächlich von Deiner Dienstleistung hat. Wir gehen an dieser Stelle aber davon aus, dass Deine Dienstleistung allemal Nutzen stiftet und kein überteuerter Unfug ist. Und gerade, weil sie Nutzen stiftet und dem Kunden einen Mehrwert bringt, darfst Du eben auch einen Bruchteil dieses Mehrwerts als Gegenleistung verlangen.

Tipp: Lerne, Deine Leistung für den Kunden messbar zu machen, um auch erhöhte Preise in eine gute Relation zu setzen. Wenn Du Deinem Kunden aufzeigen kannst, wie viel Mehrwert er durch den Kauf bei Dir erlangt, wird er auch bereit sein, mehr für Deine Dienstleistung oder Dein Produkt zu bezahlen.

Du hast noch eine Frage zu dem Thema oder möchtest konkret Hilfe, damit Du zukünftig mehr Freitheit in Deiner Selbstständigkeit hast? Dann schreib uns eine E-Mail! Wir freuen uns auf Dich!

Ist der Black Friday Chance oder Falle für Dein Geschäft?

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Unternehmen skalieren – 5 Fakten zur Skalierung

Wenn es darum geht als Unternehmer/in mit seinem Unternehmen zu wachsen, sich selbst mehr aus dem Tagesgeschäft nehmen zu können und mehr Freiheit zu erlangen, stellt sich irgendwann die Frage, ob und wie sich das Unternehmen skalieren lässt. Hier findest Du 5 Fakten, die Du bei der Skalierung Deines Unternehmens kennen solltest.

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5 schnelle Tipps für besseren Verkaufserfolg

Wir kaufen am Liebsten bei Menschen, die wir sympathisch finden und mit denen wir uns, zumindest teilweise, identifizieren können. Mit der Sympathie steigt auch gleichzeitig das Vertrauen, das wir dem Gegenüber entgegenbringen und Vertrauen ist ein notwendiger Aspekt, der gegeben sein muss, damit wir guten Gewissens eine Kaufentscheidung treffen.
Der einfachste Weg diese Beziehung zu Beginn aufzubauen, ist Gemeinsamkeiten herauszuarbeiten. Das können die Kinder sein, über die man spricht, gemeinsame Hobbies, zu denen sich ausgetauscht wird oder das auffällige Auto, mit dem der Kunde vorfährt und zu dem man ein bis zwei Fragen stellt, um die Begeisterung des Kunden dazu kennenzulernen.

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Richtig Netzwerken – die Magie liegt zwischen den Events

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Netzwerken ist mehr als ein Mal die Woche auf ein Event zu gehen. Netzwerken ist auch mehr, als täglich zwei Nachrichten auf Xing und LinkedIn zu versenden, bevor man die Person dann monatelang wieder nicht kontaktiert.
Die wahre Magie des Netzwerkens liegt außerhalb der klassischen Events und Meetings, zu denen man sich in der Absicht aufmacht, neue Kontakte zu knüpfen.

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Dr. Yana Fehse: Warum das „falsche“ Mindset Deinen Erfolg sabotieren kann und was Du dagegen tun kannst

Jeder hat es, ob er will oder nicht – ein Mindset! Zum Mindset zählen unsere Gedanken, unsere Einstellungen und Überzeugungen sowie alles, was sich in unserem Unterbewusstsein abspielt. Es ist kein neues Wissen, sondern eine uralte Weisheit: unser Mindset bestimmt maßgeblich unseren Erfolg im Leben – und zwar in allen Bereichen. Um den Gedanken von Buddha weiterzuentwickeln: „Was ich mir denken kann, kann ich auch erreichen.“ Im negativen Sinne gilt das genauso – das, was du dir nicht mal vorstellen und denken kannst, wirst du höchstwahrscheinlich auch nie erreichen. „Erfolg“ fängt also immer mit dem richtigen Gedanken an. Das dürfte jedem einleuchten. Nur ist nicht jeder von uns – und schon gar nicht in allen Bereichen – erfolgreich. Woran liegt das? Am falschen Mindset?

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